DFB Pokal 2018/19 Carl Zeiss Jena vs. 1.FC Union Berlin

Wir holen den FDGB Pokal…

 

Super, es beginnt schon wieder der Deutsche Fußball Mafia Cup und wir starten diesen gleich … wie so oft…
mit einem Endspiel.
Denn wenn man mal mit einem Auge auf unsere Pokalstatistik der letzten zehn Teilnahmen schielt, braucht man keinen Taschenrechner, um auf eine sechzig prozentige Ausscheidungsquote in der ersten Runde zu kommen.
Dabei ist die Nichtteilnahme von 08/09 rechnerisch noch nicht einmal mit berücksichtigt.
So sorgten in der Vergangenheit die Frankfurter SGE, Werder Bremen, der HFC, RW Essen, der FC Heidenheim und der in der Fußballwelt allseits gefürchtete Hochkaräter Viktoria Köln, für eine zeitnahe Konzentration auf den Ligabetrieb und das Vermeiden einer unangenehmen Doppelbelastung unseres FCU.
Mit anderen Worten, rein statistisch stehen unsere Chancen schlecht, aber dafür gibt es prima Wettquoten.
Zugegeben, diese Betrachtung ist etwas sehr pessimistisch und auch nicht ganz so bierernst gemeint, wie sich Statistiken nunmal lesen. Schließlich gibt es ja, wenn man den Blickwinkel etwas ändert,  auch noch ein paar interessante „alternative“ Fakten und die lassen einen ganz anderen Schluß zu.
So haben wir zum Beispiel in den letzten zwanzig Jahren nicht ein einziges Spiel mehr gegen unseren diesjährigen Auftaktgegner verloren. Na und jener Auftakgegner ist kein Geringerer, als jener große FC Carl Zeiss Jena, der dreimalige DDR Meister, viermalige Pokalsieger und mehrfache Europapokal Teilnehmer. Das kann man doch getrost als positives Omen betrachten, oder?
Und wenn wir schon mal bei positiven Oma´s sind (oder wie die Mehrzahl auch heißen mag), dann werfen wir doch mal einen ziemlich stolzen Blick auf den Platz vor unserer Haupttribüne.
Da steht doch nicht umsonst seit kurzem dieses wunderschöne Denkmal, welches an eine besondere Sternstunde unseres 1.FC Union Berlin erinnern soll. Vor ziemlich genau fünfzig Jahren gewannen wir im Finale nämlich gegen diesen Thüringer Fußballclub, jenen frisch gebackenen DDR Meister und holten uns den Pott. Ja gut, dass war nicht „DER POTT“, sondern der „freie deutsche Gewerkschaftspokal“. Der war aber dafür zehnmal schöner, als der heutige DFB Wischeimer mit graviertem Sockel und bunten Strasssteinchen. Nach 1968 ärgerten uns die Jenenser zwar noch ein/zweimal in diesem Wettbewerb, aber im jetzt anstehenden Mafia Cup, konnten sie uns noch nie auf die Töppen latschen. Wie auch, war doch den vom DFB bestimmten Auslosungszombis bislang sicher untersagt worden, diese Spielpaarung aus dem Hut bzw. der Losschüssel  zu ziehen. Das wäre ja einem Freilos für die ungeliebten Kiez Berliner gleichgekommen. Irgendwie scheint da das diesjährige Lostrommel Blondchen nicht in die Trommel,  sondern ins Klo gegriffen zu haben.
Kann also aus unserer Sicht gar nix mehr schief gehen, oder?!
Fazit: Am Sonntag wird der Rasen des Ernst Abbe Sportfelds von uns mal ordentlich gemäht und in den nächsten Runden gehen wir dann auf kleine Pokal Revanche Tour.
So könnte man beispielsweise in Runde Zwei der Frankfurter SGE das 1:4 von 2007 heimzahlen, im Achtelfinale den Bremern das 0:5 von 2009 umdrehen, im Viertelfinale das Elfmeterschießen mit der Dortmunder Borussia auf unserer Torseite entscheiden und im Halbfinale Bayer Vizekusen das letztjährige 4:1 sauer aufstoßen lassen.
Zum Schluß, also zum Finale inne Charlottenburger Olympiaschüssel, gilt es dann die wichtigste unbeglichene Rechnung gerade zu ziehen.
Sorry Stevie, was das betrifft, hast Du ein Jahr zu früh nach Gelsenkirchen gewechselt, denn im Endspiel wird das 2:0 von 2001 gegen Schalke korrigiert!
Den dann eingeheimsten Goldeimer mit Strasssteinchen dübeln wir geschmackvoll zu Füßen des 68´er Denkmals fest und benutzen ihn als Sammeldose für Spenden, wenn die Greisen Paten des DFB mal wieder mit Strafgeldern ihre Urlaubskasse aufbessern müssen.
Bei diesem Gedanken kriege ich doch glatt ein leichtes „Grindeln“ im Gesicht!

Also bis Sonntag Unioner,

Und niemals vergessen…🇮🇩

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